THE SYNTHETIC MEN

OF MARS

DIE KUNSTMENSCHEN DES MARS



Bei dem Zusammenstoss zweier Luftschiffe wird Dejah Thoris schwer verletzt. John Carter versucht daraufhin verzweifelt Ras Thavas ausfindig zu machen. Er hofft, dass der größte Wissenschaftler und Chirurg von Barsoom, seine geliebte Frau wird heilen können. Ras Thavas aber ist der Gefangener seiner eigenen Schöpfungen geworden, einer alptraumhaften Armee von Halbmenschen, die nur fürs Kämpfen und Erobern gezüchtet wurden. Doch dies ist nicht der einzige schreckliche Alptraum, der den Mars bedroht. In einem verborgenen Labor ist offenbar ein Experiment mit einer Zuchtkultur fehlgeschlagen und anstatt einzelner Kunstmenschen dringt eine einzige gewaltige Masse tierischen Gewebes aus dem Kessel heraus und über den Boden. Dieser Masse entwachsen menschliche Glieder und Organe, ein Bein hier, eine Hand dort, ein Kopf irgendwo anders. Und die Köpfe reissen alle die Mäuler auf und brüllen. Das Entsetzliche würde weiter anwachsen, bis es das Gebäude einschließt, die Stadt und vielleicht ganz Barsoom - bis zur Vernichtung. John Carter muss einen Weg finden, diese übernatürliche Bedrohung auszuschalten.

LLANA

VON

GATHOL


Burroughs schrieb die neunte Mars-Geschichte ab März 1938. Mit dem Titel Synthetic Men of Mars erschien der Roman zunächst zwischen Januar und Februar 1939 als Sechsteiler im Argosy Weekly Pulp Magazine. Die 315 Seiten und 31 Kapitel umfassende erste Buchausgabe mit dem gleichnamigen Titel erschien am 15. März 1940 bei der ERB Inc. Der Schutzumschlag, der Buchrücken und die fünf Illustrationen im Innenteil gestaltete John Coleman Burroughs.

Der Kranichborn Verlag in Leipzig kündigte für September 1997 die Deutsche Erstauflage dieses Klassikers mit dem Titel Die Kunstmenschen des Mars an. Die Übersetzung sollte auf der ungekürzten amerikanischen Originalausgabe basieren und der Einband nach Vorlagen des Amerikaners Joe Jusko gestaltet sein. Ob aber angesichts der Insolvenz des Verlages jemals größere Stückzahlen des Titels erschienen sind, ist zweifelhaft.